"AGB´s" contra "die 10 Gebote"
Warum ist es nicht möglich, die AGBs wie die 10 Gebote zu formulieren, kurz und bündig. Das gilt auch für alle anderen Gesetzestexte.
Ich wollte nur mal eben, einen falschen Eintrag in einem Webkatalog korrigieren. Natürlich muss man sich da anmelden und es gibt natürlich auch Nutzungsbedingungen und AGBs. Soweit so gut.
Da ich keine Ahnung habe, wie meine Daten da überhaupt reingekommen sind, mußte ich mich wohl oder übel anmelden, denn ohne Anmeldung keine KorrekturAber nachdem ich eine ganze Weile die Nutzungsbedingungen gelesen hatte, sah ich überhaupt nicht mehr durch. Ich wollte nichts von denen. Nur die falschen Daten über mich ändern bzw. ganz löschen...
Wenn ich König(in) von Deutschland wäre, würde ich sehr gerne festlegen, dass ...
- AGBs max. 10 Punkte haben dürfen
- dass Kosten und Preise im 1. Punkt stehen müssen
- der komplette Text auf eine ausgedruckte A4-Seite passen muss, bei einer Schriftgröße von mindestens 12, Schriftart: Arial, Standardzeilenhöhe und 12 Pixel nach jedem Absatz
Wenn ich König(in) von Deutschland wäre, würde ich auch sehr gerne festlegen, dass es allgemeingültige AGBs gibt, die festlegen
- dass man weder den Kunden noch den Anbieter über den Tisch ziehen darf
- dass man den vereinbarten Preis bezahlen muss, wenn die Ware dem Angebot entspricht
- dass es verboten ist persönliche Daten weiterzugeben, es sei denn dass dies zur Erledigung des Auftrages zwingend notwendig ist.
- dass die Rechte am geistigen Eigentum oder Inhalte einer Homepage niemals an einen Betreiber eines Web-Kataloges oder einer Suchmaschine übergehen, auch wenn diese sich das noch so wünschen. Betreiber von Web-Katalogen und Suchmaschinen erhalten nur das Recht die Homepage zu listen.
- dass im Falle von Streitigkeiten, beide Seiten verpflichtet sind, den Schaden zu begrenzen
Auch finde ich es merkwürdig, wenn in AGBs steht, dass es verboten ist "die Software für terroristische Anschläge zu verwenden".
Ach ja? Da werden sich die Terroristen das wohl nicht trauen?
Was mich betrifft, bin ich der Meinung, dass terroristische Anschläge sowieso verboten sind. Trotzdem bin ich in diesem einem Punkt geneigt: das zusätzliche Aufführen in der AGBs zu erlauben, um den Terroristen klar zu machen, wir wollen euch nicht.
Zusammenfassung
Wenn sich alle seriösen Anbieter von Waren und Diensten, in ihren AGBs kurz fassen könnten und würden. Hätten es die schwarzen Schafe nicht so leicht, uns Abo-Fallen und andere gemeine Dinge in Ihren AGBs unterzuschieben.
Wenn ich König(in) von Deutschland wäre, würde ich dieses Juristen-Kauderwelsch verbieten. Da wir eine Demokratie sind, kann ich nur hoffen, dass sich unsere Politiker eines Tages dieses Themas annehmen.
Schließlich kommt der liebe Gott mit 10 Geboten aus
Dazu gibt es noch ein Buch - die Bibel!
Warum benötigen wir dann so viele Gesetzestexte, Ausführungsbestimmungen, Ausnahmen und Sonderregelungen und Zusatzbestimmungen und weiss der Geier noch für Texte?







