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Freeware und Opensource

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Warum Opensource Freiheit bedeutet und trotzdem nicht kostenlos sein muss

Der tiefere Sinn von Opensource ist Teamwork.

Dabei geht es vorallem auch darum, das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden, Erfahrungen zu teilen und schneller Fortschritte zu erzielen, indem man die "Fehler" die ein andere schon gemacht und behoben hat, nicht selbst machen muss.

Wenn jeder etwas einbringt, profitieren alle davon.

Opensource ist kein Selbstbedienungladen für Geizhälse!

Opensource gibt den Entwicklern! (gemeint sind Programmierer) das Recht die Software weiterzuentwickeln, weiterzugeben - mit gleichen Rechten. D.h. auch der nächste Programmierer darf den Quellcode sehen, verwenden und an seine Bedürfnisse anpassen.

Die Freiheit des Einzelnen hört allerdings da auf, wo er anderen schadet! Deshalb gibt es auch bei Opensource Regeln. In den jeweiligen Lizenzen GNU/GPL, MIT, CC usw. ist geregelt, was man darf und was nicht!


Quellcode klauen und sagen ich hab's programmiert, ist nicht nur dreist, sondern wiederspricht allen Lizenzen!


Wer Programmcode von anderen verwendet, sollte zumindest den Urheber im Quellcode benennen, und muss auch alle anderen Bedingungen einhalten.

Für Anwender solcher Software wird diese Software oft kostenlos angeboten. Es versteht sich doch von selbst, dass man der Gemeinschaft dafür etwas zurückgibt?

Das muss nicht immer Geld sein, obwohl bei vielen Opensource-Projekten durchaus regelmäßige Kosten entstehen.

Auf den Projektseiten findet sich deshalb auch oft ein Spendenbutton. Und jeder, der mit dem Programm zufrieden ist, darf da gerne mal draufdrücken, auch wenn es nur ein sehr kleiner Betrag ist.

Wer gerade knapp bei Kasse ist, kann sich auch anderweitig revanchieren, z.B. indem er Fehler im Programm, auf der Projektseite postet. Anderen Anwendern im Forum, bei der Lösung eines Problems hilft, oder Bedienungsanleitungen (bzw. Teile davon) in seine Sprache übersetzt. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt ...

Wieso kostest das soviel, ist doch Opensource?

Ja, es gibt auch kostenpflichtige Opensource-Software. Hier wird vorallem der Support und die Anpassungen an die speziellen Anforderungen der Kunden berechnet. Wenn man davon ausgeht, dass ein guter Programmierer einen Stundensatz von 60 - 180 Euro hat, kann so eine Profipaket durchaus ein paar 1000 Euro / Jahr kosten.

Bei der Verwendung für private Zwecke oder auf einer privaten Homepage, kann man ggf. auch einen 24/7-Support verzichten und oft die Opensource-Software als kostenlose Version verwenden.

Wenn man dann aber doch Anpassungen benötigt und einen Programmierer beauftragt, dann ist der durchaus berechtetigt, auch für Anpassungen in Opensource-Software einen normalen Stundensatz zu berechnen.

Meine Favouriten unter den Opensource's

  • POV-Ray
  • MySQL
  • PHP
  • JQuery
  • Gimp
  • OpenOffice

Im Netz gefunden:

Deutsche Sprache ist Freeware, aber nicht OpenSource! Du darfst sie benutzen, aber nicht verändern.


Warum hat das denn keiner den Rechtschreibreformern erklärt!

 

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